Abschied von San Francisco

Hier in San Francisco ein Taxi zu bestellen, ist ein Abenteuer – für die gelernte Europäerin zumindest. Wir fanden im Internet einige Adressen, die mit der höchsten Bewertung, nämlich OnCabs, rief ich an. Telefonieren ist aber nicht. Höchstens für Beschwerden, nicht für Bestellungen. Also im Netz. Da kann man „for now“ bestellen. Das tat ich. Man bezahlt im Voraus mit KK und gibt seine Telefonnummer an. Kurz darauf bekomme ich einen Anruf und der Fahrer fragt, ob zwanzig Minuten Wartezeit passen. Ich sage ja, und wir haben einen netten Taxifahrer, der uns zum Flughafen und damit zu unserem Auto für die nächsten zwölf Tage bringt. Er erzählt übrigens, dass er die Firma, bei der ich das Taxi bestellt habe, gar nicht kennt. Und er fährt selbständig – auch für Uber. Oft bestellen die Leute aber das Taxi wieder ab, wenn sie lesen, dass sie 20 Minuten warten müssen.

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